Der Maler Giovanni Domenico Cerrini, gen. Cavaliere Perugino (1609 - 1681), arbeitete vorwiegend für die Päpste in Rom.
1 Er war Schüler von Scaramuccia, Guido Reni und Domenichino. Neben seinen zahlreichen religiösen Gemälden malte er auch Porträts und Genreszenen.
Cerrini zeigt hier die Glücksgöttin Fortuna in Halbfigur mit wehendem Gewand. Mit ihrer Rechten schüttet sie einen roten Geldbeutel aus, in ihrer linken Hand hält sie ein Zepter. Mit ihrem linken Ellenbogen stützt sie sich auf eine Kugel. Die halbnackte Frauengestalt hebt sich deutlich vom grünblauen Himmel ab. Im Hintergrund ist der Schaft einer abgebrochenen Säule sichtbar.
1 Für das Folgende vgl. Thieme/Becker 1999, Bd. 6, S. 299.