Franz von Lenbach (1836-1904), der zusammen mit Franz von Stuck und Friedrich August von Kaulbach zu den Münchener Malerfürsten des 19. Jahrhunderts zählte, malte Fürst von Bismarck erstmals 1879. Dies geschah auf Wunsch Kaiser Wilhelms I., der das Porträt für die Nationalgalerie in Berlin in Auftrag gegeben hatte. In den folgenden Jahrzehnten saß der Reichskanzler wiederholt dem Maler Modell, wobei dieser auch fotographische Aufnahmen für seine Arbeit benutzte.
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Das hier in Rede stehende Gemälde zeigt Fürst Otto von Bismarck in seinem letzten Lebensjahr. Bismarck trägt hier die Uniform eines Kürassiers. Das og. Gemälde ist mit "F. Lenbach 1898" bezeichnet und datiert.
1Für das Folgende vgl. Böller 2003, S. 130.