In einer erneuten Kooperation zwischen dem Deutschen Historischen Museum und dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen, gemeinsam mit dem Bundesarchiv, dem Bundesministerium der Finanzen, dem Zuse-Institut Berlin sowie dem Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik, Dienstsitz Berlin, konnte am 8. Juni 2009 eine weitere Datenbank für die Provenienzforschung einem großen Publikum kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die
Bild-Datenbank zum Central Collecting Point München beinhaltet rund 122.000 Karteikarten und 43.000 Schwarz-Weiß-Fotografien. Mit ihr eröffnet sich nach mehr als 50 Jahren die Möglichkeit, auch ohne Kenntnis der Münchner Inventarnummern nach Gemälden ebenso wie nach antiken Skulpturen, kunstgewerblichen Objekten wie Tapisserien, Fayencen und Keramiken, aber auch Büchern und Numismatika zu suchen.
Das Deutsche Historische Museum hat am 31. Juli 2008 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen eine
Bild-Datenbank zum "Sonderauftrag Linz" vollständig ins Netz gestellt. Sie zeigt Bilder, Skulpturen, Möbel, Porzellan und Tapisserien, die Adolf Hitler und seine Beauftragten vom Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts bis 1945 hauptsächlich für ein in Linz geplantes Museum aber auch für andere Sammlungen kauften oder aus beschlagnahmten Besitz übernahmen.
In der Internet-Datenbank
www.lostart.de ist der Bestand von der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste - eine Einrichtung des Bundes und der Länder - in Magdeburg, veröffentlicht worden, wodurch die Suche der betroffenen Personen nach den verlorenen Kulturgütern unterstützt wird.
Letzte Änderung: 11.12.2009